|
"Die erfolgreiche Kanzleigründung" |
|||
Michael Felser, Hans-Willi Philipp, Die erfolgreiche Kanzleigründung Bund-Verlag ISBN 3-7663-2689-9 |
Eine
systematische Vorbereitung der Kanzleigründung ist die Voraussetzung
für den Erfolg des "Unternehmens Rechtsanwältin
bzw. Rechtsanwalt". Der Ratgeber versteht sich als Begleiter
von der Planung der Niederlassung bis zur Existenzkonsolidierung
der Kanzlei. Ein Schwerpunkt des Ratgebers bildet die Erschließung
einer eigenen Mandantenstruktur. Gerade Anfänger werden
häufig mit zweifelhaften Mandanten beglückt. Da diese
nicht nur zu Honorarausfällen führen, sondern auch
sehr arbeitsintensiv sind, fehlt häufig die Zeit für
unternehmerisches Marketing. Einige Stichworte für eine erfolgreiche Berufsausübung sind: Wahl der Kanzleiform, Standortfragen, Finanzierungsmöglichkeiten, Hard- und Software, Mandantenakquisition, Mandantenpflege, richtiges Verhalten bei der Abrechnung der Mandate, Maßnahmen zur Einnahmeverbesserung, Controlling, Kosten und Besteuerung der Kanzlei. Da die Anwaltschaft aufgrung zunehmender Niederlassungszahlen unter "Expansionsdruck" steht, werden auch bisher unbearbeitete Felder anwaltlicher Marktchancen aufgezeigt. Der Ratgeber versteht sich auch als "Schnittstelle" für weitere Informationen und weist einen umfangreichen Adressenteil und zahlreiche weiterführende Literatur auf. Über die Autoren: Michael Felser, Rechtsanwalt in Brühl (bei Köln) und Existenzgründer, Autor mehrerer Publikationen zum öffentlichen Dienstrecht und Arbeitsrecht. Hans-Willi Philipp, Bürovorsteher, langjähriger Fachlehrer im Bereich Rechtsanwaltsgehilfen und Mitglied des Prüfungsausschusses der Rechtsanwaltskammer Köln, Referent von Fortbildungsseminaren für Rechtsanwaltsgehilfen und Junganwälte. |
||
|
"Die erfolgreiche Kanzleigründung" |
| Aller Anfang ist
schwer! Dies weiß einer der Autoren aus eigener, noch recht
frischer Erfahrung. Mit der Vorbereitung des Starts in die Selbständigkeit
kann gar nicht früh genug begonnen werden. Der Ratgeber
wendet sich daher auch schon an Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare,
die sich bereits frühzeitig für den Berufswunsch Rechtsanwältin
bzw. Rechtsanwalt entschieden haben und an Assessorinnen und
Assessoren, die sich als Anwältin oder Anwalt oder Syndikus
in einer Sozietät, Bürogemeinschaft, Partnerschaft,
Anwalts-GmbH oder alleine niederlassen werden. Gerade Berufsanfängerinnen und -anfänger machen oftmals Fehler bei den zahlreichen finanziellen und organisatorischen Fragen, die zu Beginn der Kanzleigründung stehen, aber auch im Umgang mit den ersten Mandanten. Falsche Weichenstellungen können hier angesichts der bis zu fünf Jahre langen Durststrecke bei der Etablierung am Markt und den zu Beginn erforderlichen Investitionen das vorzeitige "Aus" für das Vorhaben Anwaltskanzlei bedeuten. Der Ratgeber zeigt auf, wie man auch mit wenig Eigenkapital eine erfolgreiche Existenzgründung bewerkstelligt und sich in einem zunehmend schwieriger werdenden Markt durchsetzt. Ein Schwerpunkt stellt die Erschließung einer eigenen gesunden Mandantenstruktur im Rahmen des im Umbruch befindlichen Standesrechts auf. Gerade Anfänger werden häufig mit zweifelhaften Mandaten beglückt. Da diese nicht nur zu Honorarausfällen führen, sondern auch sehr arbeitsintensiv sind, fehlt häufig die Zeit für unternehmerisches Marketing. Eine systematische Vorbereitung der Kanzleigründung ist daher Voraussetzung für den Erfolg des Unternehmens "Rechtsanwältin bzw. Rechtsanwalt". Der Ratgeber versteht sich als Begleiter von der Planung der Niederlassung bis zur Existenzkonsolidisierung der Kanzlei und ist daher chronologisch aufgebaut. Stichworte für eine erfolgreiche Berufsausübung sind: Wahl der Kanzleiform, Standortfragen, Finanzierungsmöglichkeiten, Versicherungsfragen, sachliche Ausstattung der Kanzlei, Einsatz von Technik, Hard- und Software, Informationsquellen, Qualifizierung und Qualifizierungsangebote, anwaltliche Werbung, Mandantenakquisition, Mandantenpflege, Kontaktpflege, richtiges Verhalten bei der Abrechnung der Mandate, Maßnahmen zur Einnahmeverbesserung, Controlling, Kosten und Besteuerung der Kanzlei, um nur die wichtigsten zu nennen. Da die Anwaltschaft aufgrund steigender Niederlassungszahlen zunehmend unter "Expansionsdruck" steht, werden auch bisher unbearbeitete Felder anwaltlicher Marktchancen sowie die Notwendigkeit einer Spezialisierung aufgezeigt. Der Ratgeber versteht sich ganz selbstverständlich als Schnittstelle für weitere Informationen und enthält einen umfangreichen Adressenteil und zahlreiche weiterführende Literaturnachweise. Köln, im Juli 1996 Die Verfasser |
|
zu dem Ratgeber "Die erfolgreiche Kanzleigründung" |
|
| RA'in Cornelia Hübner, Karlsruhe
in: Advo.net - Das Praxismagazin für Anwälte Heft 1 / 2 - 2000 |
Der Untertitel dieses Buches lautet
"Anleitung zur Rechtsanwaltskarriere" und beschreibt
sein Ziel recht genau: Ein "Kochbuch" für anwaltliche
Existenzgründer, komprimiert, aber dennoch gründlich
und dabei im positiven Sinne unterhaltsam zu lesen. Die Autoren
sind ein Rechtsanwalt, der die Existenzgründung selbst bewältigt
hat, und ein Bürovorsteher, der Rechtsanwaltsgehilfen unterrichtet.
Das gut strukturierte Werk (mit einem sinnvollen Stichwortverzeichnis)
führt den Existenzgründern an die Frage heran, die
er sich stellen sollte. Wo positioniere ich mich am Markt? Wie
mache ich von mir reden? Trete ich allein oder mit anderen auf?
Wie finanziere ich mein Vorhaben? Immer mit besonderer Rücksicht
auf die Berufsanfänger unter den Gründern widmet sich
das Buch auvh den Punkten "Mandantenpflege" und den
"typischen Mandanten einer Allgemeinkanzlei". Für
Kanzleigrüner mit Berufserfahrung bietet das Buch dennoch
viel Neues, so dass es auch für sie lesenswert ist. Meistens
lernt man als angestellter Anwalt zu wenig über die Organisation
einer Kanzlei - Personal, Buchführung, Steuern. Die Autoren
geben hier einen guten Überblick und viele Anregungen zum
Weiterdenken. Besonders lobend hervorzugeben sind die vielen
Adressen und Buchtips, die sich der Kanzleigründer anderfalls
mühselig zusammensuchen mussten. Die Praxishinweise der
Autoren sind unbezahlbar; der Berrufsanfänger als Einzelanwalt
kann so manchen (teuren) Fehler vermeiden. Es fehlen Literaturhinweise
zum Geschäftsplan, der zur Finanzierung des Vorhabens erforderlich
ist und unter diesem Stichpunkt von den Autoren zutreffend abgehandelt
wird. Dennoch sollte der Gründer sich überlegen, ob
er nicht sein Lebenswerk (denn darum handelt es sich bei einer
Existenzgründung) auf einer schriftlichen Planung aufbaut
und sich so ein Fundament schafft, auf das er immer wieder zurückgreifen
kann. Nach dem Geschmack der Rezensentin legen die Autoren nicht
genau Nachdruck auf die Spezialisierung. Ihr Bild von der Neugründung
geht davon aus, dass jedenfalls der Berufsanfänger erst
einmal nehmen muss, was er bekommt, also als Haus-,Feld- und
-Wiesenanwalt arbeiten muss. Wer aber mit dieser Vorstellung
anfängt, vernachlässigt die Spezialisierung, die der
Markt heute anbietet. Wichtig ist es, sich über seine Stärken
und Schwächen klar zu werden, und auf dieser Basis seine
Dienste anzubieten. Unabhängig hiervon ist aber das Buch
für jeden Kanzleigründer, ob mit oder ohne Berufserfahrung,
mit großen Gewinn zu lesen. Sogar mancher erfahrene Kanzleiinhaber
könnte anhand des Buchs auf den einen oder anderen Mangel
in der Kanzleiführung stoßen und ihn abstellen. Dabei
hat das Buch den Vorteil, dass sein Preis - im Gegensatz zu den
großen Kompendien, die derzeit auf den Markt drängen
- auf den schmalen Geldbeuteln des Gründers zugeschnitten
ist. Note: sehr gut |
|
REZENSION
2 |
|
| STUDIUM Heft 61 (1997) Das Buchmagazin für Studenten |
Felser/Philipp, Die erfolgreiche Kanzleigründung, Bund Verlag, 1997, DM 39,90. "Da die Berufsaussichten für junge Juristen momentan nicht sonderlich rosig sind, ist man gut beraten, wenn man sich möglichst frühzeitig mit allen in Frage kommenden Berufsmöglichkeiten auseinandersetzt. Für viele, die nach dem 2. Staatsexamen keine feste Anstellung finden, bleibt allerdings nur der Weg in die Selbständigkeit als Rechtsanwalt. Wer diesen Schritt unternimmt, muß zuvor natürlich eine ganze Reihe von Überlegungen anstellen. Das Buch von Felser und Philipp ist ein hervorragendes kleines Handbuch, das sich mit all den Fragen beschäftigt, mit denen man sich als junger Rechtsanwalt konfrontiert sieht: Finanzierungsprobleme, rechtliche Fragen, Organisations- und standesrechtliche Probleme, Arbeitsfelder, Verdienstmöglichkeiten, Werbung, Buchhaltung, EDV und noch so manches anderes - die Autoren haben keinen Aspekt vernachlässigt. Bei rund 80.000 zugelassenen Anwälten in Deutschland sollte man sich sehr sorgfältig überlegen, ob dieser berufliche Schritt tatsächlich angesagt ist. Auch bei dieser grundsätzlichen Frage geben die beiden gute Entscheidungshilfe. Ein ungemein nützliches und pragmatisch geschriebenes Buch, das man sich schon gegen Ende des Referendariats kaufen sollte. Es kann viel Trouble und so manche Fehlentscheidung ersparen." |
|
REZENSION
3 |
|
|
Zeitschrift für Rechtsreferendare und Organ der Bundessprecherkonferenz der Rechtsferendarinnen und Rechtsreferendare Medialog Verlag |
Felser/Philipp, Die erfolgreiche Kanzleigründung, Bund-Verlag, 1997, S. 240, DM 39,90 und Ratgeber, Praktische Hinweise für junge Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Deutscher AnwaltVerein, 1997, S. 530, DM 5,00. "All diejenigen, welche eine Rechtsanwaltskanzlei gründen möchten, stehen zunächst vor der Frage, ob und welche Handbücher dabei unterstützend sein können. Es ist äußerst sinnvoll, sich bereits vor Beendigung des 2. Staatsexamens mit Fragen der Selbständigkeit auseinanderzusetzen. Anders als der Ratgeber des DAV, berücksichtigt das Autorenteam Felser/Philipp die Interessen zukünftiger Selbständiger ab dem Zeitpunkt des Bestehens des 2. juristischen Staatsexamens. Welche finanzielle Unterstützung zur Deckung des täglichen Lebensbedarfs (Arbeitslosenhilfe bzw. -geld) durch die Arbeitsämter geleistet wird, findet ebenso wie die dazu erforderlichen Voraussetzungen Erwähnung. Auch auf das sogenannte Überbrückungsgeld geht das Autorenteam ein. Letzteres wird aber auch im DAV-Ratgeber behandelt. Was u.a. die unterschiedlichen Modelle zur Finanzierung einer Kanzlei, die möglichen Organisationsformen der anwaltlichen Tätigkeit, die typischen Mandate einer Allgemeinkanzlei, Berufsorganisationen, Anwaltswerbung, Personal, Steuern, Versicherungen und Buchführung angeht, so werden diese Komplexe in beiden Werken gleicherma8en behandelt. Dennoch können die Publikationen nicht als Konkurrenzprodukte verstanden werden. Der DAV-Ratgeber verfolgt ein ganz anderes Ziel. Er kann nur - anders als das Werk von Felser / Philipp - bedingt als Leitfaden zur Kanzleigründung aufgefa8t werden. Dem steht schon die lehrbuchhafte Dimension des Werkes entgegen. 2war ergibt sich dadurch der Vorteil der Vollständigkeit und eine tiefergehenden Erörterung einzelner Probleme, erschwert aber ungemein die Handhabung. Insbesondere ist bedauerlich, daß der Ratgeber kein Stichwortregister aufweist. Eine gezielte Suche nach einzelnen bzw. sich über- schneidenden Themenbereichen wird auf diese Weise unnötig - da vermeidbar - erschwert. Auch das Inhaltsverzeichnis stellt in diesem Zusammenhang keine adäquate Lösung dar. Es bleibt zu wünschen, daß schon mit der nächsten Auflage insoweit nachgebessert werden würde. Selbst wenn sich dadurch der Abgabepreis geringfügig erhöhen sollte, würde es sicherlich die Nach- frage nicht beeinträchtigen. Wer zudem die dem DAV-Ratgeber beigefügten portofreien Anforderungskarten für Informationsmaterial über anwaltsspezifische Versicherungen namhafter Anbieter nutzt, kann die schon niedrigen Anschaffungskosten weiter reduzieren. Demgegenüber ist das Werk von Felser/Philipp direkt auf eine praktische Anwendung hin ausgerichtet. Auch wenn einige Hinweise nicht mehr ganz aktuell sind, (die auf S. 19 genannte Tätigkeit als freier Mitarbeiter bei den Ämtern für offene Vermögensfragen suggeriert, da8 laufend junge Rechtsanwälte gesucht werden würden; dies entspricht aber dem tatsächlichen Bedarf bei weitem nicht) wird dadurch die Anwendbarkeit nicht beeinträchtigt. Tendenziell ist auch festzustellen, daß die Darstellung bei Felser/Philipp insgesamt etwas plastischer ist und - sehr wichtig - einer Chronologie folgt. Aus diesem Grund eignet es sich besonders gut für eine systematische Vorgehensweise: die Gefahr, daß Zwischenschritte bis zur Kanzleieröffnung übersehen werden, verringert sich so erheblich. Da sich beide Werke teilweise sehr sinnvoll ergänzen, sollten sie auch gemeinsam angeschafft werden. Nur in dieser Kombination können beide Werke uneingeschränkt mit der Höchstnote bewertet werden. Note: - sehr gut -" |
|
REZENSION
4 |
|
|
ADVOICE 1/99 Organ des |
Die erfolgreiche Kanzleigründung - Anleitung zur Rechtsanwaltskarriere von Michael Felser und Hans-Willi Philipp - Köln, Bund Verlag 1997, 240 Seiten, kartoniert, DM 39,90. Der gut lesbare Ratgeber schließt eine echte Lücke in der Anwaltsliteratur. Er geht ausführlich und vor allem in chronologischer Folge ihres Auftretens auf die wesentlichen Probleme ein, die junge Rechtsanwältinnen bzw. junge Rechtsanwälte bei der Existenzgründung zu bewältigen haben. Hierbei ist das Buch eine ausgezeichnete Hilfestellung. Das Buch profitiert bei seiner Darstellungsweise davon, daß die Autoren selbst auf eine Reihe von praktischen Erfahrungen aus dem Anwaltsdasein zurückgreifen können und diese in dem Ratgeber an junge Kolleginnen und Kollegen weitergeben. Der Autor und Kollege Michael W. Felser hat vor etwa drei Jahren selbst eine Kanzlei gegründet und weiß, welche Hindernisse bei der Existenzgründung auftreten und wie sie zu überbrücken sind. Er ist Autor u.a. eines Ratgebers zur erfolgreichen Bewältigung des Rechtsreferendariats. Hans-Willi Philipp verfügt über langjährige Erfahrung als Bürovorsteher, bildet Anwaltsgehilfinnen aus und referiert bei Seminaren für Junganwälte. Inhaltlich geht der Ratgeber zunächst auf die beruflichen Aussichten des Anwalts ein und liefert statistische Daten, die bei der Planung hilfreich sind. Es folgen wichtige Vorüberlegungen zur Praxisgründung und die Vorschriften und Formalitäten zur Zulassung zur Anwaltschaft. Ausführlich werden günstige Finanzierungsmöglichkeiten behandelt, wobei zum einen Möglichkeiten der Finanzierung des Lebensunterhalts (Arbeitslosengeld, Überbrückungsgeld) und zum anderen sehr ausführlich auf die Finanzierung der Sachinvestitionen eingegangen wird. Die Autoren geben praktische Hinweise zur Beantragung von Existenzgründungskrediten und stellen die Finanzierungsprogramme dar, zeigen die üblichen Betriebskosten und den Investitionsbedarf auf. Der Ratgeber stellt übersichtlich dar, welche Anschaffungskosten in einer jungen Anwaltskanzlei unerläßlich sind und welche Dinge nicht unbedingt benötigt werden. In einem weiteren Kapitel geht der Ratgeber auf die verschiedenen Organisationsformen anwaltlicher Tätigkeit ein. Dabei werden die Vor- und Nachteile des Einzelanwalts, der Zusammenschlüsse in Form von Bürogemeinschaft, Sozietät, Anwalts- GmbH und Partnerschaft sowie überörtliche Aktivitäten behandelt. In weiteren Kapiteln werden Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Anwaltstätigkeit bewertet, die typischen Mandate einer Allgemeinkanzlei dargestellt sowie die verschiedenen gerade für Berufsanfänger so wichtigen Möglichkeiten von Marketing, Anwaltswerbung sowie Mandantenpflege behandelt. Außerdem stellt der Ratgeber die wichtigsten Berufsorganisationen vor und gibt Rat bei der Beschäftigung von Personal und Referendaren. Weitere wichtige Bausteine des Ratgebers auf dem Weg zu einer erfolgreichen Kanzlei sind steuerliche Hinweise, konkrete Hinweise und Tips zur Buchführung, geeignete und rationelle Anwalts-Software, günstige Versicherungen, die gängigsten Fachanwaltslehrgänge, zu denen Stellung genommen wird. Ein wichtiges Kapitel befaßt sich mit den Themen Anwaltshonorar und Gebührenrecht, da gerade Anfänger hier einerseits viel verschenken, andererseits Mandanten mit hohen Rechnungen verschrecken können. Da die Anwaltschaft aufgrund zunehmender Niederlassungszahlen unter starkem Expansionsdruck steht, werden bisher unbearbeitete Felder anwaltlicher Marktchancen aufgezeigt und bewertet. Der Ratgeber versteht sich auch als Schnittstelle zu weiteren Informationen. Er weist einen umfangreichen Adressenteil und zahlreiche weiterführende Literatur nach. Insgesamt ist die erste Auflage des Ratgebers ein sehr gut zu lesendes und wertvolles Hilfsmittel bereits für Referendare und Assessoren, die ihn als Nachschlagewerk zur Beantwortung der praktischen und wesentlichen, bei der Existenzgründung auftauchenden Fragen nutzen können. Den Autoren ist es gelungen, ein nicht zu umfangreiches und trotzdem umfassendes Werk zu schaffen, welches mit vielen Tips völlig innovative und konstruktive Wege zur Existenzgründung aufzeigt. Das Buch ist als besonders empfehlenswert einzustufen, da der Bereich der anwaltlichen Existenzgründung in der Literatur kaum erschlossen ist und nur die von den Autoren vorgeschlagene und aufgezeigte systematische Vorbereitung einer Kanzleigründung den Erfolg des "Unternehmens Rechtsanwalt" garantiert. Die Kosten des Ratgebers werden durch die vielen geldwerten Tips und Hinweise mehr als aufgewogen, so daß das "Lehrgeld", das immer gezahlt werden muß, erheblich geringer ausfällt. Rechtsanwalt Klaus Weskamp, Köln |
|
|
Internetseiten zum Autor bzw. Verlag
www.felser.de
:
Homepage der Kanzlei des Autors von
"Das erfolgreiche Rechtsreferendariat"

www.kanzleigruendung.de
:
Schwesterseite mit allen Infos zu
"Die erfolgreiche Kanzleigründung"

www.competence-site.de
:
Testsieger 7/2002 Fachzeitschrift
"Personalwirtschaft" bei Arbeitsrechtsportalen

www.juracity.de
:
Rechtsportal für alle! Downloads,
Muster etc.

|
Der Verlag von
"Das erfolgreiche Rechtsreferendariat" |
Anzeige Rechtsanwälte Felser
(Kanzlei des Autors)
Anzeige:
|
|||||||||||
|
|
|
|
||||||||
|
|||||||||||
|
|
|||||||||||
Bücher zum Thema
Berufsstart
Felser/Philipp
Die erfolgreiche Kanzleigründung. Anleitung zur Rechtsanwaltskarriere
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3766329405/juracity/302-3785695-1097648Die erfolgreiche Bewerbung als Rechtsanwalt.
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3824004224/juracity/028-3516137-9791739
Christoph
Hommerich
Der Einstieg in den Anwaltsberuf.
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3824005026/juracity/028-3516137-9791739
Humor
Das
Jura Versager- Handbuch.
von Falk van Helsing
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3933243076/juracity/302-3785695-1097648von Falk van Helsing
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3821836946/juracity/302-3785695-1097648
Mal was ganz anderes - sonstige Bücher
Zeitmanagement, Selfmanagement
Symplify
your life (von dem "Erfinder" des Zeitmanagements, Lothar Seifert)
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3552051686/juracity/302-3785695-1097648
Der
neue Minett Walters "Acid Rose"
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0333907485/juracity/302-3785695-1097648
Der
Fall Arbogast (Justizkrimi)
von Thomas Hettche
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3770156218/juracity/302-3785695-1097648
Buch
des Monats zum Thema Juristenausbildung
Rezension
des Ratgebers (Rezension erschienen in
ADVoice 1/01):
Dieter
Trimborn von Landenberg
Die erfolgreiche Bewerbung als Rechtsanwalt.
Die einleuchtende Reihe für junge Anwälte und Referendare.
Preis: DM 39,00 EUR 19,94
Taschenbuch - 147 Seiten (2000) Dt. Anwaltvlg., Bonn;
ISBN:
3824004224
Der
Titel klingt bereits verheißungsvoll. Wenngleich der knapp 150-seitige Ratgeber
den Erfolg einer Bewerbung auch nicht garantieren kann, gewährleistet er
jedenfalls die bestmögliche Vorbereitung der Bewerbung(en) - und mehr.
Von
praxisbezogenen Ratgebern wird viel gesprochen. Wenige nur können wirklich als
nützlich-effezient gelten. Dieser Ratgeber unterscheidet sich von dem
Bewerbungsratgebereinerlei wohltuend durch den flüssigen und plastischen
Schreibstil des Autors, die spezifische Ausrichtung auf die anwaltliche
Berufsgruppe und die "schlanke", aber gleichwohl ganzheitliche
Aufarbeitung des Themas. Trimborn von Landenberg beschränkt sich dabei nicht
auf Hinweise zu Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräch. Natürlich
finden Sie hier auch die typischen im Gespräch zu erwartenden Fragen und den
Inhalt der Bewerbungsmappe. Der Ratgeber setzt aber bereits bei der richtigen
Bewerbungsstrategie an und zeigt wie und wo man die Bewerbungsstellen überhaupt
findet. Mit der Zeit gehend finden sich in dem Buch alle wichtigen Jobbörsen,
insbesondere aber die für Juristen, natürlich mit der dazugehörigen
Internetadresse. Der Autor bezieht an heiklen Punkten wohltuend Stellung und
spart auch das heikle Thema der Beschäftigungsform und Vergütung nicht
schamhaft aus. Hier räumt der Autor mit verbreiteten Mißverständnissen auf
und stellt die verschiedenenen Entlohnungsmodelle ("Eat what you
kill", "Kommune" und "Lockstep") und deren Probleme
treffend dar. Schließlich gibt der Autor noch Tips für das Überleben der 100
ersten Tage in der neuen Stelle.
Hier
hat niemand den x-ten Ratgeber zum Thema (ab)geschrieben und aufbereitet. Man
merkt dem Ratgeber vielmehr an, daß der Autor weiss wovon er spricht und die
essentiellen Erfahrungen wirklich gerne weitergibt. Eingeflossen sind dabei
nicht nur die Erkenntnisse aus der Befragung von mehr als 150 Bewerbern und
Beworbenen, sondern jene auch aus der eigenen Bewerbung und aus Seminaren und
Workshops.
Das
Layout des Werkes folgt dem konsequenten inhaltlichen Aufbau ebenso klar und
übersichtlich. Stichworte am Rand des Textes erleichtern die Orientierung und
heben die wichtigen Begriffe hervor. Zahlreiche Übersichten, Checklisten und
Musterschreiben und natürlich Tipps runden das Werk ab. Ein Buch, wie man es
sich als Leser wünscht. Ein Begleiter, der sich auf das wirklich wesentliche
beschränkt und deswegen auch bis zum letzten Komma gelesen wird.
Eine
Warnung ist indes noch angebracht: Diesen gutgelaunt und ungeschminkt
geschriebenen Ratgeber legt man so schnell nicht wieder aus der Hand, wenn man
die Lektüre begonnen hat.
Von
diesem Autor wird man noch hören. Dies ist jedenfalls der Leserschaft zu
wünschen.
Maximalwertung:
§§§§§
Rezensent:
RA Michael W. Felser (http://www.felser.de)
Anfragen an Herrn RA Felser: mwf@felser.de
Web-Site Production: webmaster@fellowtec.de
Erstellungsdatum: 03.05.1999
letztes Änderungsdatum:
02.08.2002